DIE LOKALGESCHICHTE

ROST BAR – Wer weiß eigentlich noch wie wir zu unserem Namen kamen?
Steffen hat seine ersten Schritte in der Gastronomie in Linz gemacht und in der Rathausgasse mit seinem Freund und Schulkollegen Roberto ein Lokal betrieben. Und aus den beiden Vornamen Roberto und Steffen machten sie den Namen ihres Lokals. Ende 2001 stellte sich dann die Frage ob für das Lokal im elterlichen Haus in Liebenau ein Nachpächter gesucht werden soll oder ob man als zweites Standbein den Betrieb selbst führen soll - die Entscheidung ist Geschichte.  Am 2. November 2002 war es soweit. Nach einiger Umbauzeit haben wir in Liebenau die Cafe ROST Bar eröffnet.

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Glücksbringer – Wetterkapriolen – echtes Glück
Als ganz junge Gastronomen in Linz hatten wir das Glück auf gestandene Gastronomen zu treffen, die uns sofort in ihre Reihen aufnahmen. Von vielen lustigen gemeinsamen Abenden und sogar Weihnachtsfeiern könnte ich berichten, diese Anekdoten gibt’s aber nur in geselliger Runde bei uns im Lokal.
Eine Geschichte aber muß erzählt werden: Am Eröffnungstag kamen die Gastronomiekollegen Helmut und Ludwig vom Ur-Tip zu uns und brachten einen Nagel, einen Hammer und einen Hundertschillingschein mit.

    Für alle jüngeren sei gesagt:
"Schilling - das war mal unsere Währung!   smile1

 „Man muß den Hunderter mit einem Hunderternagel in die Decke seines Lokals nageln, dann hat man sein Leben lang Glück“
Natürlich haben wir auch in Liebenau als erstes einen Hunderter in die Decke des Lokals geschlagen und der brachte uns gleich zu Beginn viel Glück:

Alle Umbauarbeiten im Cafe waren abgeschlossen als es in Liebenau so viel regnete, dass der Boden absolut nichts mehr aufnehmen konnte. Beim nächsten Wolkenbruch stieg das Wasser bis zu den Fenstern der eben fertiggestellten Gaststube. Im wirklich allerletzten Moment konnte mit vereinten Kräften das Wasser umgeleitet werden und absolut kein Schaden entstand. Dass das Hochwasser exakt an dem Tag abgewehrt wurde als wir auch in Linz Jahre zuvor eröffnet hatten und den Glücksbringer erhielten ist für uns ein Zeichen mehr, dass der Glücksbringer funktioniert.

Auch der erste 10 € Schein, mit dem am Eröffnungstag im November in Liebenau bezahlt wurde erhielt einen Ehrenplatz. Jemand, den wir eigentlich einladen wollten, liess es sich nicht nehmen zu bezahlen. Weil wir den Schein nicht einstecken wollten, schlug er vor, diesen an der Wand aufzuhängen. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen und ja – immer wenn ich den Schein sehe denke ich an IHN.

Aus diesen beiden Scheinen hat sich im Laufe der Jahre mit tatkräftiger Unterstützung unserer Gäste eine phänomenale Sammlung an Geldscheinen aus aller Welt entwickelt , die gerne immer wieder erweitert wird. Wenn also jemand in Nordkorea Urlaub machen sollte, ….. smile1

 

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